Trip to Pilanesberg

Heute möchte ich euch noch von unserem ersten Wochenendtrip in den Pilanesberg-National-Park berichten! Samstagmorgens haben Lino, Marvin, Anna und ich uns zusammen mit 5 weiteren Freiwilligen des Abraham Kriel Kinderheims hier in Potchefstroom auf den Weg nach Rustenburg gemacht. Die Stadt, in der wir uns eine schöne Unterkunft gebucht haben, liegt in der ungefähren Nähe des Safari-Parks. Als wir gegen Spätnachmittag dort ankamen, haben wir nur kurz unser Gepäck abgeladen und sind weiter in den Safari-Park gefahren, denn am besten unternimmt man einen Game Drive entweder gegen Abend, wenn die Sonne unter geht oder Morgens, wenn die Sonne aufgeht, da die Wahrscheinlichkeit dann am größten ist, besonders einfach und schnell viele Tiere sehen zu können. Die Safari-Tour war wirklich traumhaft schön und die Landschaft atemberaubend! Der Ausblick von den Bergen auf den National-Park und die Stille, die dort herrscht, sind einfach nur unglaublich und so viele wilde Tiere hautnah vor deinem Auto sehen zu können, war ein einzigartiges Erlebnis, welches ich sicher nicht so schnell vergessen werde. Um nach Rustenburg und in den Safari-Park kommen zu können, mussten wir jeweils 2 Autos mieten, da Anna, Lino und ich unser eigenes Auto leider nur in Potchefstroom und in der näheren Umgebung davon nutzen dürfen. Zudem wäre das Auto für 9 Personen leider eh zu klein gewesen. Anna, Lino, Marvin und ich haben uns zusammen einen kleinen Toyota als Auto geteilt, was im nachhinein nicht die klügste Auto-Entscheidung war, da das Auto nicht so gut für Safari-Touren geeignet gewesen ist, denn die Straßen – wenn man sie überhaupt Straßen nennen kann – waren nicht asphaltiert. Sie gingen teilweise querfeld ein und waren mit Schlaglöchern übersäht. Die anderen Besucher waren meistens mit Range Rowers oder anderen großen Safari-Autos unterwegs und haben uns dann teilweise sehr belustigt oder auch perplext angeschaut, als wir mit unserem keinen Toyota vorbei gefahren sind :D. Aber zum Glück konnten wir uns überhaupt ein Auto bei einer Autovermietung leihen, denn es ist in Potchefstroom ein bisschen schwierig, unter 21 ein Auto anmieten zu können. Da aber Marvin schon 26 ist, war das für uns kein Problem. So durfte eigentlich nur Marvin aus versicherungstechnischen Gründen das Auto fahren, aber im Safari-Park hat er teilweise mit Lino getauscht und auch ich konnte mich nach langem hin und her endlich bei den Jungs durchsetzten und so bin ich das Auto im Safari-Park auch gefahren, was wirklich viel Spaß gemacht hat! Genau vor unserem Auto lief nämlich dann eine Elefanten Herde entlang, und auch Zebras oder Giraffen standen nur Zentimeter entfernt vor unserem Auto. Insgesamt konnten wir viele der Tiere der so genannten „Big Five“ sehen. Die „Big Five“ sind die am schwersten zu bezwingenden Tiere und nicht die Tiere, die am größten sind, wie viele glauben. Zu den „Big Five“ gehören: Elefant, Löwe, Nashorn, Leopard und Büffel. Diese Tiere sind übrigens auch auf den Südafrikanischen Geldscheinen abgedruckt. Leider haben wir keine Löwen oder Leoparden gesehen…aber um diese sehen zu können, gehört meistens ziemlich viel Glück dazu. Ich hoffe, dass ich das dann im Krüger Nationalpark oder in einem anderen Safari-Park nachholen kann.

Am Abend sind wir dann zu unserer Unterkunft zurück gefahren und haben uns dort mit unseren bestellten Pizzen noch an der Bar zusammengesetzt. Für Lino endete der Abend jedoch leider nicht so gut, da dieser mit dem Fuß umgeknickt ist und sich einen Bänderriss zugezogen hat, wie es sich am nächsten Abend darauf in der Klinik in Potchefstroom herausstellte. An dieser Stelle kann ich nur sagen, dass ich hoffe, nie in diesem Jahr hier krank zu werden, da ich mit Lino in der Klinik ca. 4 Stunden warten musste, bis er endlich dran kam! Nachdem wir am Samstagabend dann Lino verarzt hatten, sind wir dann doch relativ früh ins Bett gegangen, da wir am nächsten Tag um 5 Uhr aufstehen wollten, um früh genug zum Sonnenaufgang im Safari-Park sein zu können. Als wir dann am nächsten Tag so gegen 19 Uhr wieder zu Hause waren, mussten wir leider noch ein bisschen das Auto sauber machen, da dieses ziemlich verdreckt war. Überall hing der rote Staub/Sand am Auto und auch von innen habe ich ein Auto noch nie so verdreckt gesehen wie es dieses war.

Zusammenfassend war der Wochenend-Trip ein sehr gelungenes, wunderschönes und aufregendes Erlebnis, wie ihr wahrscheinlich auf den Bildern sehen könnt.

Weitere und qualitativ schönere Bilder werde ich morgen oder übermorgen noch hochladen, falls ich die dann von Marvin bekommen habe. 🙂

Liebe Grüße nach Deutschland! Fühlt euch gedrückt von mir!  – Eure Hannah

 

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